In Lak’Ech

Wir können so viel mehr sein.
Komm lass uns das Meer sein!
Du bist die Nord- und ich die Südsee.
Da wo du nur Nord,
ist da wo ich nur Süd seh‘.

Lass uns,
rundherum nur Wellenrauschen,
mal du, mal ich
den Standpunkt tauschen.

Und dann wechseln wir im Kreise-
die eigne Sicht, die eigne Weise.
Es verschieben sich die Pole.

Du erkennst und ich erkenne:
Was du Nord, was Süd ich nenne ist am Ende einerlei.
Du bist einer. Wir sind zwei.

Manchmal eins und ganz verbunden:
Polarität? Überwunden!
Manchmal einsam auch zusammen.
Wir wissen nicht wo Wir anfangen.

Lass uns einander jetzt erkennen
und es laut beim Namen nennen…

„Pssst die andren woll‘n noch pennen!“

…ich bin ein andres Du!

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